
Für ein sicheres, familienfreundliches und lebenswertes Hildesheim
Wir wollen ein Hildesheim, in dem Frauen sicher leben, Familien gute Bedingungen finden und alle Generationen gern wohnen. Kommunalpolitik muss den Alltag spürbar verbessern, Sicherheit geben, Verlässlichkeit schaffen und Zukunft ermöglichen. Genau dafür stehen wir.
Sicherheit ist die Grundlage für echte Freiheit. Viele Frauen fühlen sich nachts auf dem Heimweg unsicher. Das schränkt ihren Alltag ein und verhindert vielfach, dass sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Wir setzen uns deshalb für die Einführung von Frauen-Nachttaxis ein. Dieses Angebot soll Frauen ermöglichen, auch spätabends oder nachts sicher nach Hause zu kommen. Es ergänzt den öffentlichen Nahverkehr dort, wo Busse nicht mehr fahren oder Wege zu weit sind. Die Nutzung muss einfach sein, zum Beispiel per Telefon oder App. Eine Begleitperson soll mitfahren dürfen.
Unser Ziel ist klar: Frauen sollen sich in Hildesheim jederzeit frei und sicher bewegen können.
Maßnahmen: Frauen-Nachttaxis einrichten
Familien brauchen Unterstützung, die im Alltag wirklich ankommt. Gerade in sensiblen Lebensphasen zeigt sich, wie wichtig gute kommunale Strukturen sind.
Unser Ziel:
Eine familienfreundliche Stadt, in der Eltern sich auf Betreuung verlassen können, wenn sie sie brauchen. Wir wollen Hebammen unterstützen durch Verbesserung der Rahmenbedingungen, damit mehr Hebammen in Hildesheim arbeiten können.
Maßnahmen:
- Verlässliche Hebammenversorgung für werdende Mütter
- Hebammen sollen städtische Räume unkompliziert nutzen können und
- kostenfrei parken dürfen während ihrer Einsätze
- Zentrale Anlaufstelle für werdende Eltern schaffen, die werdende Eltern unterstützt und Kontakte vermittelt
- Neugründungen von Hebammenpraxen fördern
- Verlässliche Kinderbetreuung durch stabile Betreuungszeiten
- Vertretungsregelungen und eine frühzeitige Information bei Ausfällen
- Verbesserung des Personalschlüssels
- Ausbau der Ganztagsbetreuung vorantreiben
Der Alltag von Familien hängt stark davon ab, wie Schule organisiert ist. Hier sehen wir konkreten Verbesserungsbedarf. Überfüllte Busse am Morgen sind für viele Schülerinnen und Schüler Realität. Gleichzeitig beginnt der Unterricht meist zur gleichen Zeit.
Unser Ziel:
Ein Schulalltag, der sich stärker am Leben der Familien orientiert. Pilotprojekte entwickeln, die zeigen, welche Lösungen in Hildesheim gut funktionieren.
Maßnahmen:
- Schulanfangszeiten entzerren und koordinieren
- Gestaffelte Startzeiten können helfen, den Verkehr zu beruhigen
- Schulwege sicherer machen
Darüber hinaus wollen wir die Diskussion über einen späteren Unterrichtsbeginn anstoßen.
Gerade Jugendliche haben oft einen anderen Schlafrhythmus. Ein späterer Start kann die Konzentration verbessern und die Gesundheit stärken. Hier braucht es einen offenen Austausch zwischen Stadt, Schulen und Schulträgern.
Mobilität muss im Alltag funktionieren. Sie darf nicht kompliziert sein und niemanden ausschließen. Langfristig setzen wir uns für bezahlbare oder perspektivisch kostenfreie Angebote ein, damit Mobilität nicht vom Geldbeutel abhängt Auch beim Parken braucht es faire Lösungen. In vielen Wohngebieten ist der Parkdruck hoch. Die Mobilität der Zukunft ist klimafreundlich. Bewohnerparken fair regeln und Ladeinfrastruktur ausbauen .
Auch Menschen ohne eigenen Stellplatz müssen die Möglichkeit haben, ihr Fahrzeug zu laden Ein besonderer Fokus liegt auf dem Fußverkehr. Wer zu Fuß unterwegs ist, darf nicht benachteiligt werden
Unser Ziel:
Unser Ziel ist eine Mobilität, die für alle funktioniert – einfach, sicher und gerecht durch bessere Organisation der Verkehrsströme. Weniger Staus und weniger Gedränge im Berufs- und Schulverkehr entlasten alle.
Maßnahmen:
- Der öffentliche Nahverkehr, d.h. die Busse müssen häufiger fahren und sollen besser aufeinander abgestimmt sein und alle Stadtteile zuverlässig verbinden.
- Bewohnerparken stärken und dafür sorgen, dass Anwohner leichter einen Parkplatz finden.
- Gleichzeitig müssen Lösungen für Pflegekräfte, Handwerker und Besucher mitgedacht werden.
- Die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausbauen
- Ampelschaltungen für Fußgänger verbessern (z.B. kürzere Wartezeiten)
- Gehwege breiter, barrierefrei und beleuchtet gestalten
Die Innenstadt ist das Herz unserer Stadt. Sie muss ein Ort sein, an dem sich Menschen gern aufhalten.
Unser Ziel:
Eine grüne, lebendige Innenstadt, die zum Verweilen einlädt und die Lebensqualität für alle verbessert
Maßnahmen:
- Mehr Grün spielt dabei eine zentrale Rolle. Bäume, Pflanzen und begrünte Flächen sorgen für ein besseres Klima, mehr Schatten und eine höhere Aufenthaltsqualität.
- Umgestaltungen von Straßen und Plätzen und Begrünung konsequent mitdenken.
- Der Marktplatz und andere zentrale Orte müssen attraktiver werden. Hier sehen wir Potenzial für mehr Begrünung und eine stärkere Einbindung von Anwohnern und Gastronomie.
- Rosen gehören ins Stadtbild.
(Als „Rosenstadt“ sollte Hildesheim dieses Merkmal wieder stärker sichtbar machen.
Hier können auch Bürger eingebunden werden, zum Beispiel als Paten für Pflanzflächen.)
- Spielplätze machen unsere Stadt familienfreundlicher.
(Viele Anlagen sind jedoch ungepflegt. Wir wollen sie aufwerten, regelmäßig pflegen und bei neuen Planungen von Anfang an mitdenken.
- Naturflächen besser pflegen
(Verwilderte Bereiche und schlecht nutzbare Wege mindern die Lebensqualität. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, Schottergärten zurückzubauen und mehr Grün zu schaffen.)
- Gemischte Streife
Eine Zusammenarbeit von Stadtordnungsdienst und Polizei verstärkt die Sicherheit in der Innenstadt und macht sie zu einem sicheren Ort, an dem sich die Bürger gern aufhalten.
Eine Stadt lebt vom Miteinander. Doch immer mehr Menschen fühlen sich einsam.
Unser Ziel:
Stadt, in der Menschen miteinander leben und sich nicht allein fühlen, indem wir Begegnungen fördern,
Maßnahmen:
- Stadtteiltreffs
- offene Cafés,
- Nachbarschaftsprojekte und Mehrgenerationenangebote schaffen Räume, in denen Menschen sich kennenlernen können.
- Vereine, Kirchen und Initiativen stärker unterstützen, da sie hier wertvolle Arbeit leisten
Kinder, die Gewalt erlebt haben, brauchen schnelle und professionelle Hilfe. Heute müssen sie oft viele verschiedene Stellen aufsuchen. Das ist belastend und führt dazu, dass Verfahren unnötig kompliziert werden.
Dieses Konzept bringt alle wichtigen Hilfen an einen Ort: medizinische Versorgung, psychologische Unterstützung, Beratung und die Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz. Das Konzept hat sich europaweit bewährt und stellt das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt.
Unser Ziel:
Kinder sollen nur einmal erzählen müssen, was passiert ist, und dabei geschützt und professionell begleitet werden. Kinder sollen ernst genommen und besser geschützt und ihnen Wege durch Verfahren zu erleichtern.
Maßnahmen:
- Unterstützung der Errichtung eines Childhood-Hauses in Hildesheim z.B. im leerstehenden ehemaligen Galeria-Kaufhof-Gebäude
Uns können Sie am 13. September wählen, damit wir
unsere Positionen im Rat oder Kreistag durchsetzen.
Unsere Kandidatinnen sind:
Jana Bettels, Juristin
Renate Bettels, Historikerin
Katy Renner-Köhne, Landesbeamtin
Jennifer Lange, Regisseurin
Katja Laufenburg, Rechtsanwältin
Katharina Schramm, Steuerberaterin
Claudia Maria Wendt, Landesschulbehörde